Außengelände mit Vollgas

Da nun innen auch die letzte Lampe hängt, nehmen wir uns jetzt dem Außenbereich erneut an. Wird auch Zeit, dass diese Dauerbaustelle sich langsam aber sicher verabschiedet.

Vorerst haben wir 2 Bäume umgesetzt.

Seitlich links haben wir ausgehoben und Winkelstützen gesetzt, um das Nachbargrundstück zu schützen, weil wir ja deutlich höher liegen. Wie bereits auf der rechten Seite auch schon.

Einige Kabel nach vorn gelegt und etwas Mutterboden aufgeschüttet. Schon mal die Terrasse abgesteckt.

Lüftung verursacht Verfärbungen an der Holzfassade

Kein schöner Anblick eröffnete sich uns vor einigen Wochen an der Fassade unter und über unserem Lüftungssystem der Marke SeVentilation im Schlafzimmer und bei genauerem Hinsehen eigentlich bei jedem verbauten Lüfter. Schwarze Flecken!  In großer Ausprägung. Ist das Schimmel? Sind das Pilze? Ein sehr unschönes Bild und zudem ja auch eventuell für die Gesundheit ein Thema.

Verständlich, dass man das so an der Fassade nicht sehen will. Zumal auch nicht klar ist, ob der Lüfter die Sporen/Pilze oder was auch immer das ist,  nicht eventuell auch ins Haus zurückzieht. Denn der Lüfter sorgt schließlich für Zu- und Abluft.

Natürlich ist uns klar, dass aus dem Lüfter bei kalter Luft draußen und warmer Luft drinnen auch irgendwo Kondenswasser auftreten muss, aber mit so etwas haben wir nicht gerechnet; schließlich hat der Lüfter ja auch eine Tropfnase. Diese scheint aber für die Fassade nicht auszureichen.

Daher habe ich erstmal bei SeVentilation angerufen und dort ein sehr nettes Telefonat mit dem Mitarbeiter geführt. Auch er zeigte sich entsetzt vom Befall der Fassade, betonte aber, dass sie ja „nur“ die Lüfter bauten und auslieferten und verwies mich an unsere Baufirma Dammann-Haus aus Wohnste, er zeigte sich aber zuversichtlich, dass man das Thema auch dort ähnlich auffassen würde.

Stellt das Geschilderte für mich laienhaft auch einen Mangel dar, so erhalte ich seitens
Fa. Dammann folgende Aussage dazu:

„Die Ursache dieses Problems hat grundsätzliche physikalische und biologische Ursachen und kann damit leicht erklärt werden. Sie liegt nicht im Haus oder den verwendeten Produkten begründet.

Zur Erklärung: 

Bei den Lüftern wird feuchtwarme Luft aus dem Hausinneren nach draußen befördert. Die Feuchtigkeit schlägt sich an der kalten Oberfläche der Außenwände (1.sind diese sehr gut gedämmt, 2. Ist die Fassade hinterlüftet und deshalb kalt) nieder und bildet damit einen idealen Nährboden für in der Außenluft enthaltene Algen oder Pilze. 

Was bei Ihnen konzentriert um die Lüfter auftritt, kann grundsätzlich an jeder Stelle der Holzfassade auftreten. Zur Verdeutlichung habe ich im Anhang einmal einige Fotos angehängt, die die gleiche Problematik zeigen, nur eben nicht um die Lüfter, sondern an anderen Fassadenstellen. Das tritt in dieser Form vornehmlich an der Nord- und an der Westfassade auf, weil diese i.d.R. stärke befeuchtet werden und weniger Sonneneinstrahlung zur Abtrocknung abbekommen.

Es handelt sich dabei normalerweise um Bläuepilze. Diese bauen „bloß“ die Holzinhaltsstoffe ab und haben keinen Einfluss auf die Holzfestigkeit  Im Sommer bzw. unter Sonneneinstrahlung und bei geringerer Luftfeuchtigkeit (das ist um die Lüfter herum im Winter eben ds Problem…) wird das auch wieder verschwinden (oder weniger werden), um dann bei Ansteigen der Holzfeuchtigkeit auch wieder zu kommen. Im Laufe der Zeit (mit zunehmendem Abbau der Inhaltsstoffe) wird das wieder abnehmen. Auf die Haltbarkeit und Langlebigkeit der Fassade hat das keinen Einfluss! (Es betrifft somit lediglich die vieldiskutierte Optik der unbehandelten Holzfassade..) Auf die Innenraum-Hygiene, weil es eben um die Lüfter herum auftritt, hat das nach meinem Kenntnisstand keinen Einfluss.“

An dieser grundsätzlichen Problematik mit physikalischen und biologischen Hintergründen können wir somit leider nichts ändern. Es handelt sich dabei lediglich um eine optische Beeinträchtigung, die bei einer unbehandelten Holzfassade zu erwarten ist und auch bewusst in Kauf genommen werden sollte. Mit der Zeit wird sich das Erscheinungsbild dann angleichen und weniger werden. Eine Beeinträchtigung der Raumluft ist wie gesagt nicht zu erwarten. Ein Streichen der Holzfassade würde die Problematik durch den Zusatz von Bioziden (ist eigentlich immer enthalten) stark reduzieren oder sogar verhindern, ist aber wie gesagt aus konstruktiven Gründen nicht erforderlich, d.h. auf die Lebensdauer der Fassade hat das keinen Einfluss.“

Nun stellt sich mir die Frage, ob sich das zum einen wirklich so verhält, ob es nicht vielleicht doch Schimmel ist, der sich an der Fassade festgesetzt hat oder gar beide Arten das Holz befallen? Auch stellt sich die Frage danach, ob man das so hinnehmen muss? Schön ist es nicht. Ich hatte jetzt einige Handwerker hier, die oft mit Holz zu tun haben und auch diese fanden das merkwürdig, haben so etwas bisher noch nie so in der Ballung unter Lüftern und an Fassaden wahrgenommen und sind einhellig der Meinung, dass das so nicht akzeptabel sei.

Bisher konnte man sich auf die Aussagen der Hausbaufirma Dammann-Haus immer verlassen und diese agierte immer kundenorientiert, nun aber zeige ich mich etwas verunsichert.

Was sagt die Netzgemeinde dazu? Habt ihr ähnliches erlebt?
Gern Kommentare dazu hier lassen.

 

Leckage an der Regenrinne

Vor kurzem fiel uns leider auf, dass es seitlich aus der Regenrinne tropft.

Das haben wir bereits der Firma Dammann-Haus gemeldet. hier wird sicherlich bald ein Besuch des Dachdeckers Maik Klindworth fällig werden.

Auch eine weitere Regenrinne hält bei stärkerem Regen leider nicht stand und läuft dann regelmäßig über. Auch das ist nicht schön. Hier muss nochmals Hand angelegt werden.

Denn mehr als die Rinnen zu reinigen und Sie mit einem Schutz gegen Blätter zu versehen ist uns ja leider nicht möglich.

IMG_1416
Leckage

Beide Bilder sind hausseitig links.

IMG_1419

Hier ist das Problem bei stärkerem Regen der rechten Hausseite zu sehen.

IMG_7642

Nein, hier läuft kein Wasser aus dem Schlauch sondern sammelt sich nach Überlaufen der Regenrinne hier.

IMG_7643IMG_7644

Wasserdruck

In Sachen Wasserdruck hat sich leider noch immer nichts getan.

IMG_6091

Nachdem Herr Friggemann der Gas- und Wasserinstallationsfirma Friggemann mit den Stadtwerken Hannover korrespondierte fiel auf, dass auch die anderen Anwohner dieser Straße unter recht wenig Druck des Frischwassers „leiden“. Offenbar ein systemisches Problem seitens des Netzanbieters.

Für unseren inneren Bereich ist das zumeist nicht ganz so tragisch, wenngleich ein etwas härter Brausenstrahl beim Duschen vielleicht schön recht schön wäre. Richtig nervig stellt sich das Phänomen allerdings im Außenbereich dar, wenn man sich jeder Hecke auf 50 Zentimeter nähern muss, um sie mit dem Gardenaschlauch bedienen zu können oder wenn der Rotationssprinkler sich einfach nicht drehen mag, weil der Druck nicht ausreicht.

Herr Friggemann stellte für die zwei Außenhähne noch Druckverstärker in Aussicht.
Diese kann er zusammen mit dem Kalkfilter, welchen wir unbedingt noch benötigen zeitnah verbauen.

Hoffen wir mal, dass die Optik unter den Druckverstärkern nicht so sehr leidet.
Da gibt es sicher solche und solche Teile, was die Optik anbelangt.

Heizkörper Badezimmer – Strom

Schon beim Einbau staunte ich nicht schlecht, als zwar optisch einwandfreie Radiatoren verbaut, aber diese dann an das Stromnetz angeschlossen wurden. Irritiert fragte ich bei der Firma Dammann-Haus nach und bekam zur Antwort, dass das so Standard sei und wir so sehr punktuell und nach Bedarf heizen könnten und dass das somit die energieeffizienteste Methode der zusätzlichen Heizung in den Badezimmern ( In Ergänzung zur Fußbodenheizung) darstelle. Schon damals war ich mit dieser Antwort nicht sonderlich zufrieden.

Nach 1,5 Jahren Wohnzeit kann ich sagen, dass diese Heizkörper schon ein kleineres Ärgernis für uns darstellen. Die Anleitung des polnischen Herstellers TERMA ist undurchsichtig und nervig. Das Bedienpanel KTX-3 ist – und das ist das eigentliche Ärgernis – viel zu tiefliegend. Um die mickrige Anzeige überhaupt zu entziffern muss man sich hinlegen und auf gleiche Höhe begeben. Die Bedienbarkeit ist absolut unkomfortabel.

Ich rate von diesen Heizkörpern aus oben genannten Gründen ab. Hier wurde meines Erachtens am falschen Ende gespart. Nach heutigen Erkenntnissen hätte ich auf andere Heizkörper bestanden.

Stromkosten – Kilowatt – Wärmepumpe

Die Stromkosten explodieren! 

Nun wohnen wir gut 1,5 Jahre im Haus und es wird leider deutlich, dass die Stromkosten schon recht hoch sind. Wir haben extra einen separaten Zähler für unsere Wärmepumpe der Fa. Nibe anschließen lassen, um hier Gewissheit zu haben.

Nach 1,5 Jahren haben wir über 17.000 Kilowattstunden auf der Uhr! Der Wahnsinn!
Davon gehen ca. 7.000 Kilowattstunden auf die Kappe der Nibe Wärmepumpe. 

Neubau mit KW55 und so hohe Kosten? Okay, der Baustrom findet hier noch Beachtung und die Trocknungsphase für den Fußbodenbauer, aber so langsam müsste sich das ja mal auf ein normales Maß einpendeln!? Zumal als Lichtquellen ausschließlich energieeffiziente LED-Lampen zum Einsatz kommen. Uns ist der hohe Verbrauch rätselhaft. Die Lüferanlage läuft 24/7, das muss sie auch, aber ansonsten gibt es hier eigentlich keinerlei dauerhaften Energiefresser.

Demnächst führen wir noch ein ausgiebiges Gespräch mit dem Techniker der Firma Nibe, um hier noch Optimierungsmöglichkeiten zu eruieren.

Ergebnis bleibt offen!