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Stromkosten – Kilowatt – Wärmepumpe

Die Stromkosten explodieren! 

Nun wohnen wir gut 1,5 Jahre im Haus und es wird leider deutlich, dass die Stromkosten schon recht hoch sind. Wir haben extra einen separaten Zähler für unsere Wärmepumpe der Fa. Nibe anschließen lassen, um hier Gewissheit zu haben.

Nach 1,5 Jahren haben wir über 17.000 Kilowattstunden auf der Uhr! Der Wahnsinn!
Davon gehen ca. 7.000 Kilowattstunden auf die Kappe der Nibe Wärmepumpe. 

Neubau mit KW55 und so hohe Kosten? Okay, der Baustrom findet hier noch Beachtung und die Trocknungsphase für den Fußbodenbauer, aber so langsam müsste sich das ja mal auf ein normales Maß einpendeln!? Zumal als Lichtquellen ausschließlich energieeffiziente LED-Lampen zum Einsatz kommen. Uns ist der hohe Verbrauch rätselhaft. Die Lüferanlage läuft 24/7, das muss sie auch, aber ansonsten gibt es hier eigentlich keinerlei dauerhaften Energiefresser.

Demnächst führen wir noch ein ausgiebiges Gespräch mit dem Techniker der Firma Nibe, um hier noch Optimierungsmöglichkeiten zu eruieren.

Ergebnis bleibt offen!

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Kaminplanung – raumluftunabhängig

Die Firma Dammann hat den Kamineinbau natürlich schon mit eingeplant, das ist Teil ihre Angebotes, analog zum Schornstein, der in unserem Falle auch in die Gesamtsumme inkludiert ist. Der Ofen selbst muss natürlich seitens der Bauherren angeschafft werden. Die Platte, welche man hier sieht, ist feuerfest und dient später als Ausgang für den Schlot. es ist Vorschrift, dass das den Ofen verlassende Rohr von 20cm unbrennbarem Stoff umgeben sein muss. Das ist somit gewährleistet.

Es lohnt sich hier ganz besonders frühzeitig mit dem Schornsteinfeger Kontakt aufzunehmen. Dieser muss hinterher – Achtung Wortwitz – „seine Hand für alles ins Feuer legen“ und kann einem bei schlechter Absprache damit eine Menge an Plänen oder im schlimmsten Falle auch an Käufen vereiteln oder zum Rückbau veranlassen. In unserem Falle war das aber nicht so, denn wir haben sehr frühzeitig mit unseren Schonsteinfeger, Herrn Knickmeier über alles gesprochen. Tolle Beratung und eigenständige Besichtigung der Baustelle. Respekt.

In einem KfW55-Haus geht es in Sachen Ofen nicht unbedingt um Wärmespeicherung oder um Nennleistung. Das Haus ist ja bereits so irre gedämmt, dass man ansonsten wohl den Winter bei offenen Fenster verbrächte. Der Ofen darf ein wenig dazu heizen, schön aussehen und für die Gemütlichkeit sorgen. Wir haben mehrere Kaminzentren besucht und uns schlussendlich für die Firma Zeitzmann-Öfen entschieden, der freundliche Mitarbeiter, Herr Gerhards kam sofort auf die Baustelle und brachte Sachverstand und Geschmack mit. Das mögen wir! Wir haben uns nun für einen  tollen Ofen der Firma Morsö entschieden. Den schauen wir uns am Wochenende dann mal in Natura an. Morsö ist ein dänischer Fabrikant und baut die zu unserem Haus gut passenden typischen dänischen Öfen. Mehr dazu, wenn es soweit ist. 
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Der Ofen muss in einem Haus mit Lüftungssystem analog zur Dunstabzugshaube der Küche raumluftunabhängig sein, ansonsten würde er keine Freigabe des Schornsteinfegers erhalten, weil ein Betrieb dann lebensgefährlich sein kann.

Daher haben wir heir nun ein Loch in der Fassade. Dort wird der Kaminofen sich in Zukunft seine Frischluft ziehen. 
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